Ein Sonntagspicknick im Wald mit der Waldschule Bodensee

Ein Picknick ist immer etwas Tolles. Aber was passiert, wenn das Picknick direkt im Wald stattfindet? Und was denkt sich da das Eichhörnchen dabei? Picknicken und dabei spielerisch und mit allen Sinnen den Wald entdecken, das konnten Groß und Klein am Sonntag, 5. Juni im Rahmen der Umweltwoche von 10 bis 13 Uhr mit der Waldschule Bodensee.

Viele Menschen halten sich gerne im Wald auf. Sie suchen Erholung und Entspannung und das kann der Wald auch bieten. Er hat positiven Einfluss auf das Klima, verbessert die Qualität des Wasser, sorgt dafür, dass wieder genug Sauerstoff in die Luft kommt, er kühlt an heißen Tagen und liefert uns darüber hinaus Holz und schützt uns vor Hochwasser, Lawinen oder Steinschlägen. Neuesten Erkenntnissen zu Folge hilft er auch bei der Stressbewältigung und wirkt positiv auf die Gesundheit der Menschen.

Damit der Wald all diese Funktionen auch weiterhin erfüllen kann, ist es wichtig, dass die BesucherInnen wieder mehr über den Wald wissen. Es braucht Regeln, um den Wald als einen der letzten naturnahen Lebensräume zu schützen, denn unterschiedlichste Interessen müssen unter einen Hut gebracht werden. Da hilft es den Wald einmal aus Sicht des Waldbesitzers, des Bewirtschafters, des Jägers, des Försters und nicht zuletzt der Tiere, der Bäume und der Pflanzen selbst zu sehen. Hier setzt die Waldpädagogik an und zwar nicht mit dem Zeigefinger, sondern spielerisch und mit allen Sinnen.

 

Picknicken und dabei spielerisch den Wald entdecken

Mit vielen waldpädagogischen Aktionen vermittelt die „Waldschule Bodensee“ Hintergründe und Zusammenhänge im Ökosystem Wald, unterstützt das Verständnis für den Wald und erhöht die Achtsamkeit für diesen vielseitigen und wichtigen Lebensraum. Die TeilnehmerInnen sollen den Wald mit allen Sinnen begreifen und das Reich der grünen Riesen und ihre Wunderwelt kennen und schätzen lernen, indem sie sich durch den Wald riechen, schmecken, hören und fühlen. Beim Geschichten hören, beim Spiele spielen, beim Baumkinder zählen, beim Tierspuren suchen, beim Mandalas legen oder beim blind durch den Wald laufen.