
„Was haben Hanfpalme und Kastanie mit dem Pfänder zu tun?“ lautete das Motto der öffentlichen Waldführung vom 17. Mai 2013. Die Reise führte vom Pfänder über die Fluh nach Bregenz und widmete sich den Auswirkungen des Klimawandels auf unsere heimischen Wälder.
Wie setzt sich der Pfänder geologisch zusammen, was bedeutet der Begriff „Nagelfluh“ und werden in Zukunft – befördert durch den Klimawandel – Bäume wie die Douglasie oder die Kastanie das Bild unserer Wälder maßgeblich bestimmen, während im Gebiet um Locarno – dem Heimatort der Kastanie – die Hanfpalme heimisch wird? Inwieweit können neue Baumarten die Zukunft des Waldbestandes in unserer Region positiv beeinflussen und was erzählt uns der Wald, wenn ein ganzes Waldökosystem auf Wanderschaft geht?
Ein Baum ist nicht nur grün, er hat auch viele Geschichten zu erzählen
Auf weitgehend unbekannten Pfaden führte die dreistündige Entdeckungsreise auch zum Schutzwaldgebiet auf der Fluh. Als weitere Themen standen das Wechselspiel zwischen Wald und Wild, der Wald als Wasserreservoir sowie der Erholungsraum Wald auf dem Programm. 300 Jahre nach Prägung des Begriffs der Nachhaltigkeit durch Hans Carl von Carlowitz, der als Leiter des Sächsischen Oberbergamtes unter anderem für die Holzversorgung zuständig war, haben wir uns gefragt, welche Akzente wir im Lebensraum Wald setzen müssen und welche Rolle Wald als CO² neutraler und nachwachsender Rohstoff in unserer Zukunft spielen soll.
Termin auf Anfrage, auch für Gruppen buchbar.